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Ich bin Kim. Heute habe ich mich mal wieder so richtig über meinen
großen Bruder aufgeregt. Ich hab mich grad in mein Lieblingsoutfit
geworfen und mich auf einen richtig schönen shopping-Nachmittag mit
meiner Freundin vorbereitet. Da stellt der sich vor mich hin, begutachtet
mich von oben bis unten und sagt mal wieder: „Typisch Mädchen!
Braucht ´ne Stunde um sich für einen Stadtbummel mit der Freundin
fertig zu machen!“ Ich hasse es wenn er mir erklärt, dass ich
ein „typisches Mädchen“ bin. Ich bin nicht typisch! Ich
bin ich! Ich skate, spiele Volleyball, lerne gern neue Leute kennen, habe
einen Hamster, will noch ganz viel über andere Kulturen erfahren, höre
Limp Bizkit, von Pfannkuchen kriege ich nie genug, kann jedes Lied und jeden
Tanzschritt von „Dirty Dancing“, mag keine Fremdenfeindlichkeit
und irgendwann werde ich mal Pilotin. Was bitte ist daran jetzt „typisch“?!
Geht dir das auch so, dass du dir andauernd anhören musst, dass irgendwas
an dir „typisch“ ist? Okay, ich gebe ja zu, dass mir das manchmal auch rausrutscht: „Typisch Eltern, typisch großer Bruder, typisch Oma, typisch Jungs!“ Aber eigentlich meine ich das gar nicht so. Schließlich ist ja jeder und jede einzigartig. Trotzdem denke ich manchmal, wenn ich „typisch“ sage: „Vielleicht ist da ja doch was dran!“ Ich meine, wenn wir mal ganz ehrlich sind hat ja jeder und jede, bestimmt auch du, irgendwas typisches an sich. Und wir Mädchen und die Jungs sind nun mal nicht gleich! Vielleicht hat mein Bruder ja doch recht und wir Mädchen sind manchmal „typisch“. Aber fest steht, dass die Jungs auch manchmal „typisch“ sind. Ich freu mich schon auf die Zeitschrift „...“ und habe mir auch schon ein paar Sachen überlegt, die ich da gern drin hätte. Pinnwand: - Was ist „typisch“? Wenn dir auch noch was zu dem Thema einfällt, dann schreib mir doch
eine mail (kim@kjg.de)! Ich freue mich
was von dir zu hören und bin schon sehr gespannt, was dir so zu diesem
Thema einfällt! |